Multi-Kulti-Fest in Landau: der Fachpromotor war dabei

Laut Angaben der Stadt leben in Landau Menschen aus über 100 Nationen friedlich zusammenleben. Das Multi-Kulti-Fest an diesem 14. September war tatsächlich eine Begegnung vieler Menschen unterschiedlicher Kulturen.

Im Beisein des Bürgermeisters, Dr. Maximilian Ingenthron (rechts im Bild), fand das Fest im Gemeindezentrum Stiftskirche statt. In seiner Ansprache ermutigte er das multikulturelle Publikum zum Gemeinschaftsgeist und zum kulturellen Austausch. Die gleiche Botschaft übermittelte Yilmaz Ohran, Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration (Links im Bild). Das Multi-Kulti-Fest sei eine Gelegenheit andere Kulturen kennen zu lernen.

Interkulturelle Veranstaltungen sind eine geschätzte und gerne wahrgenommene Möglichkeit, die miteinander lebenden Kulturen im Land einander näher zu bringen und durch die Begegnung Vorurteile abzubauen.

Froh und ausgelassen ist das Festprogramm verlaufen. Musik, Tanz und Sportvorführungen haben das Publikum in ihren Bann gezogen. So traten der Reihe nach unter anderem die Thillana Dance Academy e.V., die Tamilische Schule, die Band des Eduard-Sprangel Gymnasiums, die Elite-Boxing-Promotion sowie die russische Tanzgruppe “Iwuschki” (im Bild) auf.

Eingeladen vom Beirat für Migration und Integration ergriff der Fachpromotor die Gelegenheit, migrantisch-diasporischen Organisationen seine Arbeit in Rheinland-Pfalz vorzustellen. Die Beauftragte für Migration und Integration der Stadt Landau, Elena Bonatz, begrüßte die Tatsache, dass es eine so eine Stelle gibt, die den Erfordernissen an Beratung und Unterstützung der migrantischen Organisationen gerecht wird. Sie hat zugesagt, demnächst zu einem Treffen zur Erhebung der Bedarfe der Organisationen einzuladen.

Auch die Medien zeigen Interesse für die Arbeit des Fachpromotors. Im Rahmen seines Besuchs in Landau fand ein Interview mit dem Sender Antenne Landau statt. Den Beitrag hierzu können sie hier hören.

Seit seiner Amtsaufnahme in März 2019 bemüht sich der Fachpromotor um Kontakt mit migrantischen Organisationen sowie städtischen Migrationsstrukturen in ganz Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, gemeinsam starke Netzwerke aufzubauen um die Sprechfähigkeit und politische Teilhabe der migrantischen Organisationen zu fördern.

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